Info vom Bezirksjugendwart:

Rundschreiben Nr. 01/2009 JF Oberbayern                                                                  Pförring, 04.02.2009

Werte Kameradinnen und Kameraden,

Jahresberichte der Jugendfeuerwehren für 2008

Zunächst mal ist erfreulich, dass wir mit 9282 Jugendlichen erneut eine kleine Steigerung drinnen hatten. Der Anteil der Mädchen lag bei 19,4 %.

Erneut konnten 2136 (davon 353 Mädchen) in die aktive Wehr übertreten. Damit tragen wir wesentlich zur Bestandssicherung unserer Freiwilligen Feuerwehren bei. (Übrigens hab ich aus den LK TS, DAH und GAP keine Meldung erhalten, ich hab deshalb auf der Basis der VJ-Berichte und der aktuellen Infos aus der Stärkemeldung und der jeweiligen Homepage der KFV den Bericht erstellt, ist zwar nicht optimal, aber immer noch besser als gar nichts zu haben, zumindest sind diese Bericht e damit so genau wie möglich).

Stolz sein können wir auch auf die geleisteten Stunden. Diese gliedern sich:

97.198 Stunden

Feuerwehrtechnische Ausbildung

48.734 Stunden

Allgemeine Jugendarbeit

80.620 Stunden

Zusätzlicher Zeitaufwand für die Jugendwarte

226.552 Stunden

Gesamter zeitlicher Aufwand in 2009

 

Mit den erbrachten 226.552 Stunden haben wir eine Wertschöpfung im Bereich der Jugendfeuerwehrarbeit von rund 6,8 Mio. € erbracht (wenn diese Stunden von hauptamtlichen Kräften –hierfür wären rund 135 hauptamtliche Kräfte in der JF-Arbeit in Oberbayern erforderlich- erbracht werden hätten müssen).

Ich hab mir auch mal die Zahlen der Altersgruppen und die daraus folgenden Übertritte angeschaut. Es ergibt sich folgendes Bild:

Jahr

12 – 15 Jahre

16 – 18 Jahre

Gesamt

2002

3700 Jugendliche

4307 Jugendliche

8007 Jugendliche

2005

4205 Jugendliche

4750 Jugendliche

8955 Jugendliche

2008

4136 Jugendliche

5146 Jugendliche

9282 Jugendliche

Übertritte der Jahre 2002 – 2005: 5332 Jugendliche
Übertritte der Jahre 2006 – 2008: 5910 Jugendliche

Daraus folgt, dass wir in den kommenden Jahren wieder mit niedrigeren Übertrittszahlen rechnen müssen und das die Masse der Austritte (zum Glück) wohl nicht im Segment 16 – 18 Jahren erfolgt. Daraus folgt aber auch, dass die Zahl der Übertritte spätestens ab dem Jahr 2011 deutlich zurückgehen wird, wenn wir nicht aktiv dagegensteuern

Es bleibt festzuhalten: Nur mit einer gezielten JF-Arbeit kann die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren gesichert werden. Es muss deshalb unser Ziel für die Zukunft bleiben:

  • in allen 1300 Freiwilligen Feuerwehren Oberbayerns muss es eine Jugendgruppe mit gezielter Jugendarbeit geben (bei derzeit 887 JF sind damit noch 413 FF (= 31,8 %) ohne Jugendgruppe
  • in allen FF/JF Oberbayern muss die Aufnahme von Frauen und Mädchen und deren anschließende Übernahme in die aktive Wehr selbstverständlich werden
  • Die Aufnahme von Jugendlichen muss möglichst ab dem 12. Lebensjahr erfolgen
  • Die Gruppe der „Personen mit Migrationshintergrund“ darf nicht länger mehr vernachlässigt werden
  • Die Jugendlichen müssen von den Feuerwehren jährlich aktiv angesprochen werden (Initiative muss von uns, den Feuerwehren ausgehen – von sich aus kommen nämlich die wenigsten zu uns)

Um es einfach anders auszudrücken: Warum sollte das was in den Sportvereinen möglich ist, bei uns nicht auch gehen. Da spielen auch ein Mohammed mit einer Selina, einem Thomas und einem Pjotr in einer Mannschaft –und es funktioniert – und das sehr gut!.

Ich bin davon überzeugt, dass wir das auch hinbekommen.

Erfreulicherweise sind in einigen (zwar noch wenigen, aber immerhin) Landkreisen die Zahlen der 12 und 13 jährigen deutlich gestiegen. Eine Entwicklung, die für die Zukunft hoffen lässt. Als Ursache für diese erfreuliche Entwicklung wird die intensive Betätigung dieser LK im Bereich der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklär-ung sowie in der Beteiligung an Ferienpassprogrammen der Kommunen gesehen. Ein guter Ansatz wie ich finde.

Denn wir müssen die Person des/der Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt unserer Überlegungen und Anstrengungen stellen. Die Frage darf eigentlich nicht lauten: „Welche Geräte/Fahrzeuge braucht die Feuerwehr?“

Die Geräte/Fahrzeuge benötigt nämlich bei objektiver Betrachtung nicht die Feuer-wehr sondern die Bevölkerung, damit deren Schutz bei Schadenslagen sichergestellt werden kann.

In erster Linie benötigt aber die Gesellschaft engagierte Mitbürger/Innen die ehrenamtlich Dienst in der unverzichtbaren Einrichtung Feuerwehr leistet. Die Technik kann und darf nicht zum Zweck werden, sondern kann lediglich das Mittel sein, damit die Ehrenamtlichen den Schutz der Bevölkerung sichern können.

Denn auch die beste und aufwendigste Technik nützt nichts, wenn keiner mehr da ist um diese anzuwenden.

Ich hab Euch mal die Weiterentwicklung eines Aktionskataloges beigelegt. Wer zusätzliche Ideen dazu hat, ist herzlich eingeladen, diese zu ergänzen. Wir leben einfach von guten Ideen und Ansätzen, die es uns ermöglichen die wertvolle „Resource“ Mensch zu uns Feuerwehren zu bringen und diese dort zu halten. Zum Nutzen für die ganze Bevölkerung.

DJF-Tag in Amberg/Opf.

Wir werden mind 10 Delegierte (evtl. sogar 13) stellen können. Vielen Dank für das Engagement. Alles Weitere folgt noch rechtzeitig.

Bezirksentscheid Oberbayern im Bundeswettbewerb der DJF 2009

Anmeldungen jederzeit bis 01.03.2009 willkommen. Der Entscheid findet am 16.05.2009 im Sportpark Aschheim (LK München) statt. Unterlagen und Infos dazu auch unter www.jugendfeuerwehr-oberbayern.de.

Bedarf für ein Seminar „Mitarbeit in den SJR/KJR“ für die Delegierten der Jugendfeuerwehr

Nachdem wir seit Oktober 2008 ein großer Jugendverband sind und damit 4 Stimmen in den Vollversammlungen der KJR/SJR haben, brauchen wir auch entsprechende Leute, die an den Vollversammlungen teilnehmen. Oftmals gibt es Vorbehalte wie in etwa „ich würde ja gerne, aber ich weiß nicht was da so alles auf mich zukommt, was man dort von mir erwartet ..

Bitte schaut doch mal in Eueren Städten/LK ob hier Bedarf besteht, die Delegierten in einer Info-Veranstaltung auf Bezirksebene für ihr Amt „fit“ zu machen. Ich würde das Thema dann bei der FJDV behandeln.

Bezirksjugendfeuerwehrzeltlager Oberbayern

Ich möchte auf alle Fälle in 2010 das 3. Bezirksjugendfeuerwehrzeltlager im Zeitraum vom 23. bis 25. Juli 2010 durchführen.

Als Voraussetzungen für die Ausrichtung (die gerne auch von 2 LK/Städten – auch gerne grenzübergreifend - gemeinsam durchgeführt werden kann) können als grober Rahmen genannt werden:

  • Platz für 1500 – 2000 TN (die Zelte bringen die TN selbst mit) der für wenig Geld bzw. kostenfrei zu haben ist
  • Versorgungsmöglichkeit (Essen, Getränke) für Zeltlagerteilnehmer
  • Befestigte Anfahrt zum Zeltplatz mit Parkmöglichkeiten
  • Platz für ein großes Versorgungszelt und Veranstaltungsplatz für Aufbauten (z. B. Bühne, Human-Table-Kicker, etc, etc.)
  • Infrastruktur (Versorgungs- und Entsorgungsmöglichkeiten, Starkstrom, Wasser, Abwasserbeseitung)
  • Unterstützung durch Landrat (= Schirmherr), Kommunen, Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren
  • Ein Freibad in der Nähe wäre schön, ist aber keinesfalls Voraussetzung
  • Es sollten die Kosten für die Verpflegung (2xAbendessen Fr./Sa.; 2x Mittagessen Sa./So.; 2 x Frühstück Sa./So.) den Betrag von 20 €/Person (incl. 1 alkoholfreien Getränk zum Mittag- und Abendessen) nicht überschreiten
  • Derjenige der die Verpflegung übernimmt sollte sicherstellen können, dass das Essen für rund 1500 TN rechtzeitig und warm angeliefert wird.
  • Die Essensausgabe sollte so organisiert sein, dass niemand länger als 20 Minuten aufs Essen warten muss

Zu prüfen wär auch, ob man ggf. einen größeren überregionalen Betrieb hat (z. B. OMV etc.) der bereits wäre, einen Teil oder alle Kosten zu übernehmen (Gesamtkosten dürften sich bei 1500 – 2000 TN auf rund 50 – 60.000 € (incl. Verpflegung) belaufen. Wichtig ist, dass der Sponsor auch zu uns passt.

Über Zusagen aus den LK bis zur FJDV am 28.03.2009 würde ich mich sehr freuen.

Infos zur Aktion „U 18 Wahl“ des DBJR und DJF

18.09.2009: Termin für U18-Wahl steht fest

Der Bundespräsident hat kürzlich den Termin für die Bundestagswahl am 27. September 2009 offiziell bestätigt. Somit ist nun endlich auch der Termin für die U18-Wahl „amtlich“: Sie findet am 18. September, neun Tage vor der „echten“ Bundestagswahl, statt – der Countdown für den Höhepunkt der größten politischen Bildungskampagne für Menschen unter 18 in Deutschland läuft!

Material zum Download

In der Rubrik Materialien stehen auf der U18-Homepage zum Download bereit: ein Flyer mit Textfeld für eigene Kontaktdaten, das U18-Logo in verschiedenen Größen, Fotos sowie eine PowerPoint-Präsentation zum Projekt. Außerdem haben wir Textbausteine erstellt, die ihr nutzen könnt, um weitere Wahllokale zu werben.

U18-Banner für eure Internetseite

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr www.u18.org mit dem ebenfalls downloadbaren Banner verlinken und damit zum Erfolg von U18 beitragen könntet.

U18-Wahllokale gesucht – werdet Teil der Kampagne!

Die U18-Wahl wird in Wahllokalen durchgeführt, die in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbandshäusern, Schulen, Schulclubs, Sportvereinen, Bibliotheken, Schwimmbädern oder auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Form mobiler Wahllokale eingerichtet werden können. Damit sich deutschlandweit viele Jugendliche beteiligen können, sollen möglichst flächendeckend Wahllokale gefunden werden, die das Projekt U18 vor Ort mit Leben füllen. Der Kreativität sind bei der politischen Bildungsarbeit rund um U18 keine Grenzen gesetzt; eine Methodendatenbank auf der U18-Homepage, die stetig erweitert wird, soll hierfür Anregungen geben und inspirieren. Zudem gibt es bereits eine didaktische Einheit für Schulen, die zum Download bereit steht. Eine didaktische Einheit für außerschulische Träger ist zurzeit in Arbeit.

42 Wahllokale haben sich bisher registriert – ein guter Anfang, aber noch lange nicht genug, um eine bundesweite U18-Wahl zu gewährleisten. Eröffnet Wahllokale und werdet Teil der U18-Kampagne! Anmeldung von Wahllokalen und weitere Informationen unter www.u18.org

Personelle Verstärkung der U18-Geschäftsstelle

Angesichts der vielfältigen Aktivitäten aller Beteiligten rund um U18 freuen sich die Organisatoren, dass die Berliner U18-Geschäftsstelle personell verstärkt wurde: Seit dem 12. Januar ist Nina Lippmann als Projektmitarbeiterin dort tätig. Sie koordiniert U18 in Berlin und ist die neue Ansprechpartnerin für alle, die mithelfen wollen, Jugendliche für Politik zu begeistern. Ihr erreicht sie telefonisch unter 030-81886115 oder per E-Mail an info@u18.org.

Nina Lippmann
Jugendwahlprojekt U18
c/o Landesjugendring Berlin e.V.
Gottschedstraße 4 (Aufgang 1)
13357 Berlin
Tel: 030 - 81 88 61 05
Fax: 030 - 211 66 87
www.ljrberlin.de
www.u18.org

Bundesweiter Rauchmeldertag

Der bundesweite Rauchmeldertag findet heuer am Freitag, 13. März 2009 statt. Infos dazu gibt es auch unter www.rauchmelder-lebensretter.de. Bitte unterstützt die Aktion.

Bildungsprogramm 2009 der JF Oberbayern

Die Ausschreibungsunterlagen hab ich am 30.01.2009 verteilt. Bitte informiert auch Euere JFW davon.

MKG

KBM Franz Waltl
BezJFW Oberbayern

 
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